Denver
Bilder
Boston
NY III
Ich war noch nie mals in New York, das trifft jetzt ja nicht mehr zu. Ich hatte eine fantastische Zeit. habe innerhalb von 9 Tagen so viele Musicals gesehen wie mein ganzes Leben davor nicht. Hatte alle Museen, Sehenswuerdigkeiten und das Leben angesehen. Die Stadt hat ihren ganz eigenen Charme und bezaubert. Vielleicht nicht um dort hin zu ziehen fuer immer (besonderst die Sommer sollen heiss mit verdammt hoher Luftfeuchtigkeit sein) aber doch ein besuch musste einfach sein und gerne wieder. Werde mich etwas knapper halten jetzt da ich ja eh bald wieder da bin, unglaublich aber wahr
;-)
NY II
New York
Philly!
Washington, ich war auch mal da!
Hallo, ja endlich auch mal von mir eine Nachricht. Nach dem Sascha seine Heimreise angebrochen hat, bin ich allein weiter Richtung Washington. Gott sei dank hatte ich mein Hotel schon im vorhinein gebucht, den da Osterwochenende war, war es doch sehr voll. Deshalb hatte ich auch glueck und durfte mir ein schoenes Hotel buchen, mit sehr schoenen Preisen. Nun da ich am A. der Welt in Washington landete und das noch mitten in der Nacht durfte ich gleich mal ein Taxi nehmen. Das Bett richtig amerikanisch, weich und gross. Habe herrlich geschlafen. Am ersten Tag gleich mal die Hauptatracktionen Washingtons vorgenommen. Ziemlich lange in der National Gallery of Art rum gestiefelt. Eine schoene Auswahl haben sie dort. Alles vorhanden. Das Capitol, alle Monuments..... Leider wollte keiner in dem komischen Teich rumrennen, wie bei Forest Gump. War auch ein bischen kalt auch wenn die Sonne schien und der Fruehling sich ueberall zeigte. Osterglocken hier und da. Leider war es mir nicht moeglich ins Capitol hinein zu kommen, da Ostern und viele Amis hier selber urlaub machten, alle Tickets seit Wochen ausgebucht sind. Viele standen aber auch schon von 4.00 am morgen an. Das war mir dann doch ein bischen zu frueh. Das Weisse Haus: Na ja wirklich nah kommt man auch nicht dran. An Ostern schmuecken die Mitarbeiter des Weissen Hauses den Garten mit bunten Osterneiern. War bisher noch nicht in der Lage ein Internetcafe zu finden mit moeglichkeiten Bilder hoch zuladen, aber selbs wenn man kann die schoen, haesslichen Eier nicht erkennen, sind es eignetlich auch nicht wirklich wert. In Washington gibt es nur Fedex als Internetcafe und die nehmen einen den letzten Groschen ab. Deshald dauerte es so lange bis mal eine Nachricht von mir kommt. Da Washington nicht wirklich ein Backpacker Ziel ist, gibt es nicht wirklich viele Schnaepchen, so landete ich im Hardrock Cafe fuer das Abendessen um meine gewohnte Nacchos Portion zu mir zu nehmen. War leider etwas kalt und schmeckte etwas komisch. Nach dem ich und die beiden Maedels aus Boulder, die ich hier kennen lernte gerade gehen wollten, fragte mich so ein Krawattentraeger an der Tuer ob alles in Ordnung war. Haetter er besser nicht gemacht. Er schaute mich verdutzt an als ich meinte haette schon bessere Nachos bei Hard Rock gegessen. Wo??? Ich meite das ich ein regelmaessiger Gast in Hurghada war und da wurden seine Augen immer groesser. Er, gebuertiger Aegypter aus Kairo konnte es kaum glauben und als ich dann noch auf Arabisch antwortete was ich dort gemacht haette bekam ich einen Gutschein fuer eine weitere Portion Nacchos. Diese holte ich mir dann auch gleich am naechsten Tag ab (als Backpacker will man doch sparen wo man kann, smile), bevor es weiter ging nach Philadelphia. Washington war nett. Doch wenn man die Hauptsehenswuerdigkeiten abgeklappert hat ist man eigentlich auch schon durch. Ueberall Monumente, Veteranen..., Namen.... man kann es bald nicht mehr sehen. Dieses Hochlob. Das bewegendste fuer mich von all dem "wir die tolle Nation" war ein riesiger Mann, minimum 2.15, ein richtiger Baer, er suchte mit seiner Familie auf der meterlangen Wand einen Namen (Sorry das ich die Fotots noch nicht hochladen konnte) und er weinte, als einer rief ich hab ihn zitterte er. Fuer die Einen bedeutet es eine Welt, fuer die Anderen sind es nur Namen oder Nummer. Wie an diesem Morgen im Radio. Die Zahlen des Tages: Anniversary IRAQ, 4000 starben bisher. UND der Benzinpreis ist mal wieder um 7 Cent gestiegen. Ist schon eine verrueckte Welt.
Ich ging zum Greyhound und verabschiedte mich von Washington, Philadelphia ich komme.
Buenos Aires
Valerie ist jetzt, hoffentlich, in Washington, und so bin ich alleine in Buenos Aires. Von Lima aus bin ich nach einem Flug mit wunderbarer Aussicht auf die Anden, insbesondere von Chile und Argentinien gestern Abend in der Stadt der "Guten Luft" angekommen. Heute habe ich mir mal gleich ein paar Sehenswuerdigkeiten vorgeknoepft. Da Sonntag ist fiel die Entscheidung leicht, der Kuestlermarkt von San Telmo und der Firedhof von Ricoletta, den die beiden sollen Sonntags besopnders schoen sein. Dafuer musste leider das Fussballspiel entfallen, den sonst waere ich zu River Plate gegangen. Abends habe ich dann noch dem Mueseum de las bellas Artes einen Besuch abgestattet und war uebrrrascht welche Begesiterung man hier fuer Degas pflegt. Aber vor allem bin ich durch die Stadt gelaufen. Eine interssante Stadt, in der der Staatsbankrott von 2001 seinen Spuren hinterlassen hat. Sie macht den Eindruck einer verarmten ehemals reichen spanischen Stadt. ganz offensichtlich hat der Stadt, bzw. die Stadt seit 2001 keinen einzigen Peso mehr investieren koennen. Besonders den Gehwegen sieht/spuert man das an. Aber auch die Kunst des Haeuser anmalens duerfte hier inzwischen in Vergessenheit geraten sein, weshalb die Stadt von Ausnahmen abgesehen einen halb verfallenen Eindruck macht. Trotz allem ist sie aber ueberraschend vital und ordentlich. Also definitiv noch nicht wieder auf einem dritte Welt Niveau. Aber um es freundlich auszudruecken, die Stadt braeuchte dringend ein bischen Generaluerbeholung, wenn nicht entwickelt sich in den meisten Vierteln bald ein morbider Charm.
Die Argentinier selbst nehmem das alles (inzwischen) erstaunlich gelassen. Insgesamt ist die Erscheinung der Argentinier eine Mischung aus Aroganz und Laessigkeit. Welche Taetigkeit sie auch immer tun sie vermitteln Dir in jeder Sekunde den Eindruck das sie zu gut fuer den Job sind den sie gerade machen. Allerdings ist man durch die die Leassigkeit mit der sie den Job machen gleichzeitig ueberzeugt, das sie mit der Arbeit unterfordert sind, daher nimmt man Ihnen die Arroganz nicht uebel sondern schwankt zwischen Verwirrung und Beeindrucktheit.
Fotos lade ich vermutlich erst wieder in Deutschland hoch, aber das sind ja nur noch 2 Tage.......
Camino Inka
Ja wir sind wieder in der Zivilisation angekommen. Es waren harte 4 Tage auf dem Weg zum Machu Picchu. Am ersten Tag wurden wir um 4:50 morgens abgeholt und dann ging es mit dem Kleinbus unseres Veranstalters Richtung Pampa. Auf dem Weg wurden noch die anderen Gruppenmitglieder abgeholt und zu letzt die Porter. Das waren die armen Jungs die all unsere Sachen tragen durften. Das erste Fruehstueck wurde zuhause bei einem der Porter eigenommen. Ja, das sind die ersten Bilder: seine Frau am Herd, die gerade den Tee kochte und das zweite Bild mit den Meerschweinchen. Man muss sich dieses Haus etwas so vorstellen: da es die ganze Nacht durch geregnet hatte wussten wir alle nicht so genau wie wir ohne im Matsch zu versinken ins Haus gelangen sollten. Die Schafe und das Schwein taten das Ihre um den Innenhof im ein Matschloch zu verwandeln. Drinnen angekommen erwartete uns ein Raum, ja, das war das Haus aus Kuhsch... mit Stroh. Erstaunlicherweise haelt es. Der Raum besteand aus Kueche und ein paar Baenken. Das Zimmer wure zum Schlafen, Wohnen und Kochen benutzt und nicht zu vergessen die 25 Meetschweinchen die leben mitten drinnen. Das stell ich mir ja nicht so lustig vor, wenn die ganze Nacht so eine Meersau neben deinem Ohr Quickt. Hier wurde gefruehstueckt, es gab lecker Mais mit Bohnen und noch etwas Brot. Noch einmal 2 Stunden mit dem Auto und wir kamen endlich am ersehnten KM 82 an. Die Rucksaecke geschultert und los ging es.
Die Truppe bestand aus einer Kanadierin (Chelsi, 22) einer Irin (Sonya, 31) und ihrem Freund Pascal (Schweizer, 33) dem Guide (Jose, 26) und uns beide. Es war eine super Truppe was sich schon nach den ersten Minuten zeigen sollte. Wir haben uns klasse verstanden und viel gelacht.
Tag 1: Ich versuche mal ein bischen Ordnung in dieses lange, lange Geschreibsel zu bringen.
Tag 1: die einfachste Etappe von allen, wir waehrmten uns auf und auch der Regen machte uns nichts. Zwar waren Poncho und Regenhose im Einsatz aber das sollte unserer Laune und dem Tempo nichts anhaben. Wir hatten richtig viel Tempo drauf, so dass wir fuer unser Mittagessen ca. 45 Minuten auf die Porter warten mussten. So war der ganze Vorsprung vor den anderen Gruppen wieder hin. Nichts desto trotz ging es gleich wieder weiter und wir ueberholten weitere Gruppen. Da pro Tag nur 500 Leute (Touristen und Porter insgesamt) auf dem Inka Trail duerfen laut neuster Verordnung von der UNESCO kannte man sich nach einer Weile. Besonders nett fande uns die Dame mit dem Lila Regenponcho die uns auf keine Fall vorbei lassen wollte. Aber wir waren schneller :-) nach ein paar Stunden kamen wir schon am Zeltlager an und diesmal waren die Porter schneller. Die Zelte waren aufgebaut und ds Essen in Arbeit. Die Porter sind einheimischen die ca. 3 Mal im Monat, je nach Saison den Inka Trail laufen. Sie tragen die Zelte, Isomatten, das Kuechenzelt, das Esszimmer und vieles Mehr. Wir konnten es erst auch nicht glauben. Es war Campin delux. Morgens wurden wir geweckt mit einem heissen Tee nach Wahl, wenn wir endlich unseren Allerwertesten aus dem Zelt gewegt hatten durften wir im Essenszelt platz nehmen, (Es gab einen Tisch und fuer jeden einen Klappstuhl) meistend gab es Pfannkuchen und fuer die glutenfreien unter uns ein Omlet mit Spinat, Brot etc. es war immer genug da. Wenn ich schon gerade beim Essen bin dann schreibe ich gerade mal weiter. Fuer jeden gab es eine Snacktuete mit einem Obst und etwas Suessem. Zu Mittag trafen wir die Porter wieder. Ja die Zelte waren wieder aufgebaut und es gab zur Vorspeise Suppe. Hauptgericht immer was anderes mit Reis, Kartoffeln, Gemuese und teilweise sogar etwas Fleisch. Dann ganz wichtig der 2 Stopp am Tag die Tee- Zeit. Wiede warteten die Porter auf uns. Es gab Popcorn mit Tee. Zu Abend gab es dann am Zeltlager wieder Suppe und eigentlich wie am Mittag. Wir machten schon die ganze Zeit Witze daruerber das wir auf dem Inka Trail gemestet werden aber durch die anstrengung auf ueber 3500 m ueber dem Meeresspiegel war man irgendwie immer hungrig. Ihr koennt euch ja vorstellen wie viel Gepaeck die armen Porter mit sich rumschleppen durften. Und sie waren trotzdem immer schneller als wir. Wir kamen uns super verwoehnt vor, was alles fuer uns mit geschleppt wurde. Aber laufen durften wir selber.
Tag 2: Die schwerste Etappe von allen. Frueh morgens um 6 wurden wir mit einer heissen Tasse Tee aus dem Schlafsack geschmissen und dann ging es schon recht zueging los. Viel steiler als am ersten Tag und schon gleich mit etwas langsameren Tempo. Trotzdem waren wir in der Lage weitere Gruppen die vor uns los gelaufen waren zu ueberholen ;-)Pascal ist einfach super sportlich und so flitzten wir ihm hinterher. Je steiler die Strecke wurde, je spaeter der Tag und je erschoepfter der Koerper desto langsamer wurden wir. Es ging die ersten 4 Stunden nur berg auf, ueber grosse und kleine Steine, uneben wie man es sich nur vorstellen kann, teilweise mit Stufen von 5 cm oder auch mit ueber 30 cm. es war anstrengend. Das erste Ziel fuer den Tag war der Pass der Toten Frau auf 4200 m. Wir brauchten ewigkeiten um bei doch etwas weniger Luft diese Anstrengung zu meistern. Oben angekommen gab es ein Gruppenfoto, wie ach so hauefig auf dem Trail, um ja sicher zu stellen das wir alle oben angekommen waren. Wir waren gleuecklich. Der Rest des Tages ging nur noch berg ab. Das ging super in die Kniee und der leichte Nebel machte es nicht einfacher. Es war kalt aber man schwitzte doch vor Anstrengung. Gluecklich endlich beim Abendessen im Zelt zu sitzen und noch etwas zur Entspannung lachen. Nachts regnete es meistens, weshalb wir nicht so tief schliefen. Die Zelte waren eigentlich recht dicht nur etwas kalt war es doch. Wir hatten die Schlafsaecke des Veranstalters die sehr warm waren, gott sei dank.
Tag 3: Wir sind nun schon seit ewigkeiten im Internetcafe, Sascha laed tonnenweise Bilder hoch und ich merke gerade das ich hier einen Roman schreibe. Werde mich nun etwas kuerzer fassen. Das war eigentlich unsere Lieblingsetappe. Der Weg war abwechslungsreich von der Natur, Ruinen und doch eher einfach zu laufen, da nicht zuviele Treppen oder unebene Strecke. Pascal konnte wieder ein flottes Tempo vorlegen. einfach eine schoene Strecke, eine gute Distanze fuer die doch etwas in mitleidenschaft gezogene Waden.
Tag 4: Der Grosse Tag. Wir mussten um 4 Uhr aufstehen um ja vor den ganzen Touristenscharen anzukommen. Der Checkpoint machte um 5:30 auf und dann find das gerenne an. Jede Gruppe wollte zu erst ankommen. Heute warteten wir einbischen da es doch noch sehr dunkel war und einfach viel zu viel leute auf einmal einen schmalen Weg lang wollten. Es ging schnell bis zum Sonnentor. Leider war es etwas nebelig mal wieder und so konnte man noch garnicht glauben was man nach 1.5 Stunden laufen sah. Es war das Sonnentor. Unter dem Nebel tat sich etwas gewaltige auf. Machu Picchu. Alles was wir die Tage davor gesehen hatten war so klein. Aber das, das war gewalig. Kodak Moment, viele, viele Bilder wurden gemacht und dann ging es noch mal 30 Minuten Berg ab. Der Nebel war ein Graus. Machu Picchu ohne Touristen, deshalb waren wir ja so frueh aufgestanden und dann der Nebel. Schade. Es gab wieder eine Geschichtsstunde, unser Fuehrer erklaerte uns waehrend der ganzen letzten Tage sehr viel uebner die Inkas, so auch hier. Mit jeder Minute kamen mehr Touristen und der Nebel wich. Es wurde ein super schoener, eigentlich perfekter Tag. Fotos ohne Ende. Ein Traum. Dafuer sind wir 4 Tage lang gewandert. Die Belohnung war es wert. Wir sassen oben, mit bester Aussicht, Fuesse im Gras und genossen unsere Belohnung. Wir waren ueberwaelltigt.
Tja ehe wir uns versahen waren die 4 Tage rum und es ging zuerueck nach Cuszo. Kaum zu glauben wie schnell all das vorbei war, wir waeren gerne noch weiter gewandert in der Truppe. Irgendwie waren wir etwas traurig. Es war ein klasse Erlebniss und wie immer die Konstellation der Gruppe macht sehr viel aus. Wir hatten glueck mit dem Wetter, den Leuten und allem. Es war super.
Wir hoffen euch gefallen die Bilder. Schreiben das naechste mal weiter, die Jungs hier wollen das Internetcafe schliessen. Machts gut und bis bald.
Ps es gibt auch neue Bilder von Kanada.
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